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Haben wir Recht auf die Erbschaft der Menschenwürde?

 

An die Gedanken von heute, die ich mit anderen Rentnern teilen möchte, haben mich die Worte bei einer  jährlichen Versammlung einer Branche von unserer Mitgliederin angeführt. Frau Linda ergreift das Wort in der Debatte und erklärte, sie habe mehr als 40 Jahre in derselben Fabrik gearbeitet, wo sie unter schlechten Arbeitsbedingungen als 15-jähriges Mädchen anfing.  Als sie sich dazu entschlossen ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, whaben sie auf einen Teil der Einkommens und die Aufteilung der Überschüsse verzichtet. Damals wurde darüber gesprochen, dass Sie es bauen, damit ihre Kinder da arbeiten könnten, und sie selbst hätten ein sicheres Seniorenleben – kostenlose Behandlung, gute Pensionen und Unterkunft in den Altersheimen.

Heute arbeiten dorf andere Menschen. Menschen die kein Verständniss für Pensionirte, Ex-Mitarbeiter haben, aber ihre Kinder und Enkelkinder sind oft arbeitslos. Sie sind nicht nur von den Fabriken betrogen worden, sonder auch von den Behürden. Ihr Herz ist sehr bitter, weil der Parlamentspräsident überrascht ist, dass Rentner auf eine Erhöhung des Preises der Zusatzkrankenversicherung von nur 20 Euro pro Monat reagieren und die Rente monatlich von 10 auf 30 Euro erhöht wird. Er denkt, dass die Rentner endlich öffentlich protestieren sollten, weil sie vielleicht einen Anspruch auf einen Teil dessen haben, was sie erschaffen haben und was jetzt vorhanden ist.

 

 

Das Wasser bis zum Hals

 

Sie lud hunderte der Mitglieder ein, um ihre Augen, Herzen und Gedanken zu öffnen, um zur Besinnung zu kommen und zu sehen was ihnen passiert und wohin es sie führt und das sie alle öffentlich für die Verwirklichung ihrer Rechte kämpfen müssen, denn niemand wird es für sie tun. Das Wasser ist bis zum Hals gekommen, sagte sie.

Frau Linds Kollegen und Kolleginen schätzen sie sehr und sie hörten aufmerksam auf ihre Worte, dass si nach 42 Jahren Arbeit in der Fabrik eine Rente von nur 800 Euro hat, weil sie in den Vorruhestand ging. Egal wie „dankbar“ sie der Stadit Mainz ist, weil sie Recht auf freie Fahrt im Stadtverkehr hat, ist sie bitter, weil si jetzt im Ruhestand in eine „soziale Kategorie“ gehört, in die Kategorie der Armutsgrenze. Sie musste sehr jung anfangen zu Arbeiten, sie ging in Ruhestand und war noch nicht 60 Jahre alt, aber hinter all dem hat sie 42 Dienstjahre und niemand sollte es wagen zu sagen, dass sie ihre Penzion nicht verdient hat.

Schauen wir mal, was in dem Notfallkrankenhaus passiert. Sie sind, durch Zufall kein Arzt und in Panik schätzen Sie ihr Zustand ab und Sie suchen Hilfe, aber es stellt sich heraus, dass Sie 35 Euro oder noch mehr bezahlen müssen.  Was wenn Sie sie nicht haben? Oder Sie auf eine Untersuchung gewartet haben, Mitternacht ist vorbei und Sie müssen nach Hause gehen, aber Sie haben kein Geld für einen Taxi, was dann? Sie bleiben bis zum Morgen im Wartezimmer… Oder werden Sie gebeten mitten im Winter oder in heißen Sommernächetn, das Wartezimmer zu verlassen.

 

WWIch erinnere mich auch an den Fall der elektrischen Straßenbahn in Mainz, die in den offenen Arbeitsstellen junger Menschen, zusätzliche Punkte bereitstellte,  für die Beschäftigung der Kinder von ihren Rentnern. Stellen Sie sich vor, was passiert ist: die anderen Kandidaten haben Beschwerden eingereicht und es war kein Vorteil mehr, weil alle die gleiche Chance haben sollten. Aus demselben Ärmel ziehe ich die Geschichte einer Mitarbeiterin  heruas, die fünf Jahre lang einen Job für ihren Sohn suchte und erwartete, dass ihre frühere Arbeitsorganisation ihr hilft und ihrem Sohn eine Arbeitschance gibt. Sie können sich vorstellen, was das Ergebniss war. Keiner gibt mehr eine Antwort auf die Bewerbungen, die an die Wettbewerbe verschickt sind.

Die Ehrwürdigkeit ist entfernt

Heute denke ich auch über meine Eltern nach. Sie erzählten täglich ihre Ereignisse von der Arbeit. Wir Kinder gingen zu ihren Firmen um Geschenke zu übernehmen, die uns der gute Weihnachtsmann gebracht hatte, wir lernten einen der Chefs kennen und machten Freundschaft mit anderen Kindern. Heutzutage treffe ich immer noch einen von Mutters „Chefs“ und mit einigen Kindern meiner Generation bin ich immer noch befreundet. Ich denke auch über meine Tochter nach, die meine Kollegen auf privaten Treffen traf und mit denen wir uns heute manchmal treffen. Auch damals waren die Kinder früherer pensionierter Arbeiter oft in denselben Fabriken beschäftigt. Es wurde angenommen, dass jemand ein besserer und wohlhabenderer Arbeiter wäre, wenn seine Eltern dort gearbeitet haben oder die Großeltern. Es war eine andere, wärmere und konkretere Solidarität, für die es heute kein Verständnis mehr gibt.

Bei einem Arzt beobachte  ich eine Krankenschwester, die fünf Stunden auf eine Untersuchung wartet. Sie arbeitete 40 Jahre im Gesundheitsdienst, aber keiner der jetzigen Mitarbeiter kennt sie. Ich frage mich, ob die ehemaligen Rentner in bestimmten Situationen das Recht haben, (wenn überhaupt)  ein wenig menschlichen Respekt zu erben.

Heute haben sie mich angerufen, um bei der Suche nach einem  Zuhause für eine von unseren Mitgliedern zu helfen. Die Dame ist 86 Jahre alt und sie ist ganz plötzlich unbeweglich geworden. Den Antrag auf einen regulären Aufenthalt hat sie  vor 11 Jahren gestellt, bekam  aber keine  positive Lösung und jetzt muss sie zum stationären gehen.

Und darauf wartet man und wartet…

Haben wir wircklich das Recht auf Würde verloren? Wir dachten, wenn überhaupt, hätten wir das Recht auf Nachlass – würdiges Altern. Es gibt kein Altern ohne Stress und Missbrauch.

Leider sind einige dieser Beispiele an der Grenze missbräuchlich – vom System aus.

 

 

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